02 GALERIE 100 KUBIK

AKTUELL 

Lídia Masllorens: Ohne Titel V, Mischtechnik auf Papier, 120 x 180 cm, 2021

Lídia Masllorens: Ohne Titel I, Mischtechnik auf Papier, 195 x 180 cm, 2021

Lídia Masllorens: Blick. Mischtechnik auf Papier, 60 x 180 cm, 2021

AKTUELL

Dies ist auch kein Porträt
Malerei

​​​Lidia Masllorens

Ausstellung: 28.5.  –   6.8.2021

Eröffnung: 28. Mai 2021

Di, Mi, Fr von 12–18h / Do, Sa n.V.

 

GALERIE 100 KUBIK
Mohrenstraße 21
50670 Köln

+49 -221-94 64 59 91
info@100kubik.de
www.100kubik.de

Dies ist auch kein Porträt

Am 28. Mai wird die neue Ausstellung Dies ist auch kein Porträt der renommierten Künstlerin Lídia Masllorens (*1967, Girona) eröffnet. Es ist bereits die zweite Ausstellung der Katalanin in der Galerie nach dem großen Erfolg von Dies ist kein Porträt im Jahr 2019. Nun wartet die Künstlerin mit neuen beeindruckenden Bildern ihrer gleichsam wunderschönen und rätselhaften Gesichter auf, die bis zum 06. August 2021 in der Galerie präsentiert werden.  

Masllorens ist bekannt für ihre Vorliebe für großformatige Bilder, ihre Faszination für Gesichter und ihre einmalige und expressive Handschrift, die den Wiedererkennungswert ihrer Arbeiten bestimmt. Die riesigen Porträts, die dennoch keine realen Personen darstellen, ziehen den Betrachter zum einen aufgrund ihrer physischen Dimensionen in ihren Bann, zum anderen, weil sie sich weitgehend auf den rätselhaften Blick der fiktiven Subjekte konzentrieren. Dargestellt sind meist weibliche, archetypische und dennoch individuelle Gesichter, die der Fantasie der Künstlerin entspringen und in einer besonderen Arbeitsweise auf Papier zum Leben erweckt werden. Um die Farbe großzügig und dynamisch auf dem Bild zu verteilen benutzt sie neben Pinseln in verschiedenen Größen auch andere Utensilien sowie vorwiegend ihre eigenen Hände. So eliminiert sie jegliche Distanz zwischen sich und dem Material, und kreiert besonders ausdrucksstarke Effekte. Es ist diese spannende Symbiose von Präzision und Wildheit der Strichführung, die eine spontane und unmittelbare Wirkung erzielt. Dabei konzentriert sich die Künstlerin auf wenige expressive Details wie lose Haarsträhnen, die Konturen der Lippen oder ein Blitzen in den Augen, die das harmonische Gesamtbild bestimmen und den Fokus auf das Wesentliche, nämlich den menschlichen Ausdruck, lenken. 

Durch bewusste Reduktion der Farbigkeit und ihre gestische und kraftvolle Malweise gelingt es Lídia Masllorens außergewöhnliche Werke zu schaffen, die begeistern und emotional mitreißen. Gesichter, die in direkten Dialog mit dem Betrachter treten und in denen dieser möglicherweise etwas von sich selbst entdecken kann.  Mit ihrem eigenen prägnanten Stil und der starken Ausdruckskraft ihrer Bilder erobert die Katalanin die Kunstwelt und hat bereits in Spanien, aber auch in internationalen Kunstmetropolen wie London, Paris, Berlin oder New York ausgestellt. Auch die Verkaufswerte ihrer Arbeiten entwickeln sich weiter nach oben und spiegeln das internationale Renommée der Künstlerin wider.

Ausstellung: 28.5.  –   6.8.2021

Eröffnung: 28. Mai 2021

Di, Mi, Fr von 12–18h / Do, Sa n.V.

 

AKTUELL 

Lluis Cera: Die Haut und die Zeit, Sènia-Stein und Eisen, 33 x 22 x 39 cm, Unikat

AKTUELL

FESTHALTEN
Skulptur

​​​Lluís Cera

Ausstellung: 29.1.  15.7. 2021

Di, Mi, Fr von 12–18h / Do, Sa n.V.

 

GALERIE 100 KUBIK
Mohrenstraße 21
50670 Köln

+49 -221-94 64 59 91
info@100kubik.de
www.100kubik.de

ARCHIV

Juana González: Molotov, Öl auf Leinwand, 60x60cm, Unikat

Silvia Lermo: Wir sind noch intakt, Acryl und Aquarell auf Papier, 40x30cm, eingerahmt

ARCHIV

Wilde Erzählungen

​​​Juana González & Silvia Lermo

Ausstellung: 4.9.2020 22.1.2021

Di, Mi, Fr von 12–18h / Do, Sa n.V.

 

GALERIE 100 KUBIK
Mohrenstraße 21
50670 Köln

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www.100kubik.de

 

Wilde Erzählungen

Ab dem 4. September die Galerie 100 Kubik eröffnet die neue Ausstellung mit dem vielversprechenden Titel Wilde Erzählungen, die Werke der beiden erfolgreichen spanischen Künstlerinnen Juana González (*1972, Ciudad Real) und Silvia Lermo (*1986, Cádiz) miteinander in Dialog treten lässt. Begleitet werden die miteinander kontrastierenden Gemälde von geschriebenen Geschichten und die Ausstellung verspricht somit eine neue Erfahrung: die Verbindung der schriftlichen Erzählung mit den komplexen Bilderzählungen beider Künstlerinnen. 

Zum ersten Mal werden Malereien der in Spanien und Frankreich bereits sehr etablierten Künstlerin Juana González in Deutschland präsentiert. Ihr Werk zeichnet sich durch starke Farbigkeit und einen extremen, gewagten Pinselstrich aus. Es ist eine deutliche Vorliebe für das Düstere und Geheimnisvolle erkennbar, sowie theatralische Kompositionen. "Ich versuche immer, das Ungewisse zu bewahren und Zustände der Verwirrung und Unsicherheit zu schaffen." Diese Aussage der Künstlerin definiert sehr gut ihre Arbeiten, die gleichzeitig faszinieren und verunsichern. Vor allem jedoch wird der Betrachter dazu angeregt, die dargestellten Erzählungen oder Erzählfragmente zu entschlüsseln oder selbst zu vervollständigen.  

Im Kontrast dazu stehen die in eher nüchterner Farbigkeit gehaltenen Gemälde der aufstrebenden jungen Künstlerin Silvia Lermo. Ihre Papierarbeiten basieren auf autobiographischen Erinnerungen ihrer Kindheit und frühen Jugend. Es sind poetische Reflexionen einer Vergangenheit, die so Eingang in die Gegenwart finden und Geschichte neu schreiben. Sie kreiert zeitlose Räume, Szenerien in denen Tag und Nacht kaum voneinander zu unterscheiden sind, in denen sie ihre sehr persönlichen Geschichten ansiedelt. Durch die auf minimale Elemente reduzierte Palette und diffus eingesetztes Licht erreicht sie größte Ausdruckskraft und schafft eine Atmosphäre, der man sich als Betrachter schlecht entziehen kann. 

Die Kombination der Bilder mit den schriftlichen Erzählungen in dieser Ausstellung bietet dem Betrachter eine neue Herangehensweise an die Kunstwerke, welche Tausende  verschiedene Geschichten bergen. Jeder und jede kann mit der eigenen Vorstellungskraft und intensiven Betrachtung der Werke deren “Wilde Erzählungen” vervollständigen.

Ausstellung: 4.9.2020    22.1.2021 2021

Di, Mi, Fr von 12–18h / Do, Sa n.V.