03 GALERIE ALBER

AKTUELL

Michel Mouffe, Tous les matins du monde, 2015, Mixed Media auf Leinwand, (9x) 70 x 43 cm, Foto: Jan Liégeois @GALERIE ALBER

AKTUELL

Welt und Nebel

Michel Mouffe

Eröffnung: Freitag, 20. März, 19–22h

Ausstellung: 20.3. – 14.5.2020

Do–Sa von 12–19h u.n.V.

 

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
contact@galeriealber.com
www.galeriealber.de

 

Welt und Nebel

Wie kaum ein anderer zeitgenössischer Künstler transzendiert der Belgier Michel Mouffe die Grenzen des Minimalismus. Die Leinwände des 1957 Geborenen lösen sich aus einer monochromen Strenge umgehend in eine flirrende Präsenz. Mouffes einzigartige Malweise aus unzähligen Schichten verändert dabei die Farbwirkung seiner Werke je nach Betrachterperspektive. Rückseitig eingefügte Elemente dehnen die Leinwand partiell, so entsteht eine Kunst, die weder Tafelbild, noch Objekt ist. Sie fragt: Was ist Fläche, was ist Raum, was Illusion? Wo Bonnard das Licht malte, erfasst Mouffe dessen Wirkung. Wie in seiner Show in den Königlichen Museen der Schönen Künste 2018 in Brüssel, zeigt Mouffe in seiner ersten Galerieausstellung in Deutschland seit mehr als 30 Jahren großformatige Arbeiten. Dazu kommen neue, kleinformatige Bilder, die nicht nur einen unerwarteten Schritt ins Abbildende bedeuten, sondern Mouffes Werk u.a. mit einem Abbild von Walter Lübcke eine überraschende politische Dimension verleihen.

 

Eröffnung: Freitag, 20. März, 19–22h

Ausstellung: 20.3. – 25.5.2020

Do–Sa von 12–19h u.n.V.

 

VORSCHAU

Johannes Tassilo Walter: Ohne Titel, 2020, UV-Lack, Tusche, Öl auf Papier auf Keilrahmen

Michaela Zimmer: 200501, 2020, Acryl, Armierungsfolie, PE-Folie auf Leinwand

VORSCHAU

#6005

Johannes Tassilo Walter, Michaela Zimmer

Eröffnung: Freitag, 12. Juni, 17–22h

Ausstellung: 12.6. – 5.8.2020

Do–Sa von 12–19h u.n.V.

 

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

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#6005

Kein Medium ist so selbstverständlich im Kunstbetrieb verankert wie die Malerei. Zugleich steht keine Kunstform so sehr unter Rechtfertigungsdruck. Daher muss die Malerei sich stets neu erfinden und vor allem über sich selbst als Mittel nachdenken. Michaela Zimmer und Johannes Tassilo Walter haben jeweils idiosynkratische Verfahren entwickelt, um Spuren und zeitliche Abläufe in ihre Arbeit einzuschreiben und zugleich der Authentizitätsfalle der alten Modernisten zu entgehen. Zimmer arbeitet mit einem anthropomorphen Konzept – der Körper ist als abstraktes Zeichen präsent. Zugleich benutzt sie verschiedene Kunststoffe um ihre Gemälde wie Assemblagen aussehen zu lassen. Dabei lässt sie die malerischen Qualitäten von Folien, Verpackungen und Planen zu Tage treten. Bei Walter hingegen resultiert ein großer Teil der Spuren aus seinem Verfahren der Addition und Subtraktion. Einem Palimpsest gleich, lässt er verschiedene Schritte nebeneinanderstehen. Zugleich arbeitet Walter mit Reproduktionsverfahren und den Zufällen, die sie mit sich bringen. Beiden Künstlern gelingt es so, Malerei als Medium intellektueller Auseinandersetzung zu nutzen. (Text: Philipp Hindahl)

 

Eröffnung: Freitag, 12. Juni, 17–22h

Ausstellung: 12.6. – 5.8.2020

Do–Sa von 12–19h u.n.V.

ARCHIV

Béla Pablo Janssen, Nachbild (Tokio 2018), 2020, Siebdruck und Pigmente auf Leinwand, 160 x 115 cm, Foto: Mareike Tocha, ©GALERIE ALBER

Franziska Reinbothe, Ohne Titel (2018_003), 2018, Chiffon, Garn, Acryl auf Leinwand, 90 x 70 x 4 cm, @GALERIE ALBER

ARCHIV

#3003

Béla Pablo Janssen, Franziska Reinbothe

Eröffnung: Freitag, 20. März, 19–22h

Ausstellung: 20.3. – 3.6.2020

Do–Sa von 12–19h u.n.V.

 

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Am Römerturm 15
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#3003

Die GALERIE ALBER zeigt in der Doppelausstellung #3003 aktuelle Werke der KünstlerInnen Béla Pablo Janssen und Franziska Reinbothe. Beide Positionen behandeln in jeweils unterschiedlicher Weise die Definition des Bildraums und in diesem Kontext die Verwendung des Materials in der Malerei. Dabei öffnet der Bildrahmen als Medium eine neue Dimension des eigentlichen Bildraums, die das traditionelle Verständnis von Motiv und Umgebung aufhebt. Während Reinbothe ihre Rahmen deformiert, das Innere nach außen holt und zum eigentlichen Kunstwerk inszeniert, schafft Janssen eine weitere Ebene durch das Bild im Bild. So stellt sich in der Gegenüberstellung der beiden KünstlerInnen die Frage nach der erfahrbaren Grenze des Kunstwerks und deren Wirkung auf die BetrachterIn.

 

Eröffnung: Freitag, 24. Januar, 19–22h

Ausstellung: 20.3. – 3.6.2020

Do–Sa von 12–19h u.n.V.