18 THOMAS REHBEIN GALERIE

AKTUELL

Joëlle Dubois: Lady at bath, 2019, Acryl auf Holz, 30 x 23 cm

AKTUELL​​​​

Joëlle Dubois

Eröffnung: Freitag, 17. Januar, 18–21h

Ausstellung: 18.1. – 29.2.2020

Di–Fr von 11–13h und 14–18h / Sa von 11–16h

 

THOMAS REHBEIN GALERIE
Aachener Straße 5
50674 Köln

+49-221-310 10 00
art@rehbein-galerie.de
www.rehbein-galerie.de

 

Joëlle Dubois: Craving that Vitamin D, 2019, Acryl auf Holz,
23 x 17 cm

Joëlle Dubois

Nach ihrer Teilnahme an den New Positions der Art Cologne 2019, zeigt Joëlle Dubois in ihrer ersten Einzelausstellung in der Thomas Rehbein Galerie neue Arbeiten, die mit Ironie und Pragmatik die Kehrseiten digitaler Kultur beleuchten. Die entblößenden Szenen einer Gesellschaft, die sich selber in den latent narzisstischen Selbstdarstellungen anderer reflektiert, kreisen um Sexualität, Einsamkeit und Selbstreflexion. Dubois' Malerei bezieht sich stilistisch sowohl auf Pop- und Medienkultur als auch auf japanische Shunga – erotische Holzschnitte, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert entstanden. Neben den bekannten kleinformatigen Acrylmalereien auf Holz werden in der Ausstellung auch neue Tusche Zeichnungen zu sehen sein.

 

Eröffnung: Freitag, 17. Januar, 18–21h

Ausstellung: 18.1. – 29.2.2020

Di–Fr von 11–13h und 14–18h / Sa von 11–16h

Portrait Joëlle Dubois, November 2019

VORSCHAU

Bénédicte Peyrat, Tapferes Mädchen, 2017, Aquarell auf Leinen, 140 x 110 cm

VORSCHAU​​

Où en est l’herbe?

Bénédicte Peyratëlle

Eröffnung: Freitag, 6. März 2020, 18 – 21 Uhr

Ausstellung: 7.3. – 11.4.2020

Di–Fr von 11–13h und 14–18h / Sa von 11–16h

 

THOMAS REHBEIN GALERIE
Aachener Straße 5
50674 Köln

+49-221-310 10 00
art@rehbein-galerie.de
www.rehbein-galerie.de

 

Où en est l’herbe?

Vor den Gemälden von Bénédicte Peyrat wird schnell klar, diese Künstlerin liebt nicht nur die Farben, sondern auch die Fülle. In barocker Sinnlichkeit begegnen uns merkwürdige, meist rundliche und fleischige Figuren, die so eigenwillig handeln wie sie aussehen. (…) Menschen und Dinge führen ein Leben, das nicht nach modischem Wohlstand giert, sondern in autarker Ursprünglichkeit daherkommt. Hier ist kein Mangel an nichts und die Nacktheit der Figuren steigert deren Eindringlichkeit, die bisweilen naiv wirkt, wenn da nicht jener Hauch über den Szenen liegen würde, der von Hoffnungen kündet, die wohl kaum jemals Wirklichkeit werden. Vision und Realität überlappen sich und der Frohsinn der Protagonisten kaschiert kaum jenen Abgrund, der viele von Peyrats Figuren umgibt – das Bewusstsein einer Einsamkeit hinter der Heiterkeit. Bénédicte Peyrat ist eine Porträtistin und sie liebt die, die sie malt und mit bewegtem Strich zwischen Licht und Schatten bildet. Die Abgründe unserer Existenz münden auf diesen Bildern, möglicherweise genau deshalb, weder in methodischer Verengung noch werden sie zum Vorwand ergrübelter Bildnerei. Das Personal ist authentisch, weil es jenseits von Erinnerung, Wahrnehmung und Dichtung ein Miterleben gibt, eine Form der Identifikation, die sich ohne Distanz und Schminke auf die Personen einlässt, die die Bilder bevölkern.  (aus einem Text von Erik Stephan, 2016)

Eröffnung: Freitag 6. März 2020, 18 – 21 Uhr

Ausstellung: 7.3. – 11.4.2020

Di–Fr von 11–13h und 14–18h / Sa von 11–16h

 

William Anastasi, Bababad Drawing 2.19.97, Buntstift auf Papier, 25,5 x 21,2 cm 
Courtesy: Thomas Rehbein Galerie

VORSCHAU

Paintings & Drawings

William Anastasi

Eröffnung: Freitag, 23. April, 18–22h

Ausstellung: 24.4. – 16.5.2020

Di–Fr von 11–13h und 14–18h / Sa von 11–16h

 

THOMAS REHBEIN GALERIE
Aachener Straße 5
50674 Köln

+49-221-310 10 00
art@rehbein-galerie.de
www.rehbein-galerie.de

 

Paintings & Drawings

Die Ausstellung widmet sich Anastasis konzeptueller Malerei und Zeichnung und thematisiert schwerpunktartig seine Word Paintings und Drawings. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die Bababad Paintings, die Anastasi seit 1986 in Anlehnung an James Joyces fundamentales Werk Finnegans Wake realisiert. Die Serie geht von einem Wort der ersten Seite des Buches aus, welches eine Onomatopöie ist. Das Wort ist das Geräusch, das Finnegan, der Baumeister, von sich gibt, als er von der Leiter in den Tod stürzt. Dieses Geräusch wird in der irischen folkloristische Tradition als Stimme Gottes gedeutet. Anastasi spielt im Sinne eines Sound Objects mit der Idee, das Bild eines Wortes dem Geräusch eines Wortes gegenüberzustellen. Der farbige, an den abstrakten Expressionismus erinnernde Hintergrund der Arbeiten, wird von Anastasi mit Ölstiften blind ausgeführt und bringt das Element des Zufalls ins Spiel, welches die Bababad Paintings im Bereich der Konzeptuellen Malerei verortet. Auf manchen Arbeiten kontrastieren die Buchstaben stark mit dem Hintergrund, auf anderen schwach. Wie das Kommen und Gehen eines Donnerschlages, mit dem Joyces Buchstabenketten in der Rezeption verglichen werden. Die ein bis vier Buchstaben pro Bild entlehnt Anastasi der Joyce Ausgabe von Viking Press, dessen Typographie an illuminierte Handschriften erinnert. Wie die Künstler des Mittelalters das Wort Gottes abbildeten, nutzt Anastasi das Wort eines Atheisten, das ihn besonders aufgrund der fehlenden diskursiven Eigenschaften reizt. 

 

Eröffnung: Freitag, 23. April, 18–22h

Ausstellung: 24.4. – 16.5.2020

Di–Fr von 11–13h und 14–18h / Sa von 11–16h