02 GALERIE 100 KUBIK

AKTUELL 

Lluis Cera: Die Haut und die Zeit, Sènia-Stein und Eisen, 33 x 22 x 39 cm, Unikat

AKTUELL

FESTHALTEN
Skulptur und Malerei

​​​Lluís Cera & Alberto Hernández

Ausstellung: 29. Januar bis 30. April 2021
Di, Mi, Fr von 12–18h / Do, Sa n.V.

 

GALERIE 100 KUBIK
Mohrenstraße 21
50670 Köln

+49 -221-94 64 59 91
info@100kubik.de
www.100kubik.de

ARCHIV

Juana González: Molotov, Öl auf Leinwand, 60x60cm, Unikat

Silvia Lermo: Wir sind noch intakt, Acryl und Aquarell auf Papier, 40x30cm, eingerahmt

ARCHIV

Wilde Erzählungen

​​​Juana González & Silvia Lermo

Ausstellung: 4. September bis 22. Januar 2021

Di, Mi, Fr von 12–18h / Do, Sa n.V.

 

GALERIE 100 KUBIK
Mohrenstraße 21
50670 Köln

+49 -221-94 64 59 91
info@100kubik.de
www.100kubik.de

 

Wilde Erzählungen

Ab dem 4. September die Galerie 100 Kubik eröffnet die neue Ausstellung mit dem vielversprechenden Titel Wilde Erzählungen, die Werke der beiden erfolgreichen spanischen Künstlerinnen Juana González (*1972, Ciudad Real) und Silvia Lermo (*1986, Cádiz) miteinander in Dialog treten lässt. Begleitet werden die miteinander kontrastierenden Gemälde von geschriebenen Geschichten und die Ausstellung verspricht somit eine neue Erfahrung: die Verbindung der schriftlichen Erzählung mit den komplexen Bilderzählungen beider Künstlerinnen. 

Zum ersten Mal werden Malereien der in Spanien und Frankreich bereits sehr etablierten Künstlerin Juana González in Deutschland präsentiert. Ihr Werk zeichnet sich durch starke Farbigkeit und einen extremen, gewagten Pinselstrich aus. Es ist eine deutliche Vorliebe für das Düstere und Geheimnisvolle erkennbar, sowie theatralische Kompositionen. "Ich versuche immer, das Ungewisse zu bewahren und Zustände der Verwirrung und Unsicherheit zu schaffen." Diese Aussage der Künstlerin definiert sehr gut ihre Arbeiten, die gleichzeitig faszinieren und verunsichern. Vor allem jedoch wird der Betrachter dazu angeregt, die dargestellten Erzählungen oder Erzählfragmente zu entschlüsseln oder selbst zu vervollständigen.  

Im Kontrast dazu stehen die in eher nüchterner Farbigkeit gehaltenen Gemälde der aufstrebenden jungen Künstlerin Silvia Lermo. Ihre Papierarbeiten basieren auf autobiographischen Erinnerungen ihrer Kindheit und frühen Jugend. Es sind poetische Reflexionen einer Vergangenheit, die so Eingang in die Gegenwart finden und Geschichte neu schreiben. Sie kreiert zeitlose Räume, Szenerien in denen Tag und Nacht kaum voneinander zu unterscheiden sind, in denen sie ihre sehr persönlichen Geschichten ansiedelt. Durch die auf minimale Elemente reduzierte Palette und diffus eingesetztes Licht erreicht sie größte Ausdruckskraft und schafft eine Atmosphäre, der man sich als Betrachter schlecht entziehen kann. 

Die Kombination der Bilder mit den schriftlichen Erzählungen in dieser Ausstellung bietet dem Betrachter eine neue Herangehensweise an die Kunstwerke, welche Tausende  verschiedene Geschichten bergen. Jeder und jede kann mit der eigenen Vorstellungskraft und intensiven Betrachtung der Werke deren “Wilde Erzählungen” vervollständigen.

Ausstellung: 4. September bis 22. Januar 2021

Di, Mi, Fr von 12–18h / Do, Sa n.V.