01 30WORKS GALERIE

AKTUELL

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Kilders & Seyd @ 30works

Mo Kilders & Fabian Seyd

Eröffnung: Freitag, 4. September und Samstag 5. September,  18 - 22h

Die Künstler sind an beiden Terminen anwesend.

Ausstellung: 4.9. – 19.9.2020

Mi–Sa von 12–18h

 

30WORKS GALERIE
Pfeilstraße 47
50672 Köln

+49-221-33 77 99 99
hello@30works.de
www.30works.de

Kilders & Seyd @ 30works

Die Herbstsaison läutet 30works mit einer Premiere im Doppelformat ein: Mo Kilders und Fabian Seyd, beide neu in unserem Künstlerportfolio, bilden dabei gänzlich autarke Positionen, die wir bewusst einander gegenüberstellen. Und so einen Spannungsbogen aktueller Entwicklungen in der zeitgenössischen figurativen Malerei eröffnen wollen.

Die Bildwelten der Kölnerin Mo Kilders zeigen Menschen an spezifischen Orten, die mit archetypischen Aktivitäten besetzt sind. So sieht man Menschen, die am Strand flanieren, eine ambitionierte Schwimmerin im Pool oder junge Street Basketballer im urbanen Raum. Durch die implizite Dynamik, die Mo Kilders virtuos freezt und mit Spiegelungen, Verzerrungen und Auslassungen versieht, verdichtet sie den Raum atmosphärisch und schafft mittels apostrophierter Beiläufigkeit das Substrat eines inszenierten Zufalls.

Der Berliner Fabian Seyd zitiert in seinen Werken klassische Sujets und Topoi der Kunstgeschichte und überträgt sie mit den Codices der Neuzeit ins Jetzt. Dabei bricht er altmeisterliche Porträtkunst und Landschaftsmotive mit Abstrahierungen und Irritationen auf; und erschafft so Bildräume mit großem Suggestionspotenzial. In seinen neuesten Arbeiten zitiert er die Stichkunst des legendären Illustrators Gustav Doré, die er malerisch „upgraded“ - und uns so ihre ungebrochene ästhetische Relevanz vor Augen führt.

Eröffnung: Freitag, 4. September und Samstag 5. September,  18 - 22h

Ausstellung: 4.9. – 19.9.2020

Mi–Sa von 12–18h

 

ARCHIV

Anna Schellberg: Sound of the Angels, 2020, Gemälde auf Leinwand

Anna Schellberg: From Russia with Love, 2020, Gemälde auf Leinwand

Anna Schellberg:Havana in my Heart, 2020, Gemälde auf Leinwand

ARCHIV

PAINT OR DIE

Anna Schellberg

Eröffnung: Freitag, 26. Juni, ab 12h

Ausstellung: 26.6. – 10.7.2020

Mi–Sa von 12–18h

 

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Anna Schellberg @ 30works

Frauen mit Haltung, Stärke und diesem gewissen Etwas: Das sind die Protagonistinnen in Anna Schellbergs Bildwelten. Und indem die Hamburgerin Ikonen wie Frida Kahlo, Amy Winehouse und sogar Her Majesty, Queen Elisabeth II., auf ihre ganz eigene Art porträtiert, entspinnt sie völlig neue Geschichten um Wahrnehmung und Wahrheit. Den ausgeprägten Content verdanken Anna Schellbergs Werke dabei dem furiosen Spiel mit Ideen, Materialien und Techniken, die in hochkomplexen Kompositionen gipfeln. Mit Versatzstücken aus Collage und Decollage, Graffiti, Drippings und Fragmentierungen bricht sie das oberflächlich Schöne, uns Vertraute, aber auch stets Formelhafte auf, verfremdet es - und konstruiert daraus Schicht für Schicht gänzlich neue Ansichten, Kontexte und Konnotationen.

Vordergründig der Urban- und Street Art zugehörig, zitiert Anna Schellberg in ihren Arbeiten ebenso den Pointillismus und den Affichismus wie die Pop Art. Statt eines Pinsels bedient sie sich Kredit- sowie ausrangierter Keycodekarten, die sie wegen ihrer flexiblen Handhabung schätzt. Inspirieren lässt sie sich auf Reisen, wo sie neben Motiven auch Materialien findet, die sie in ihre Porträts auch unbekannter Heldinnen und Helden einarbeitet. 

Eröffnung: Freitag, 26. Juni, ab 12h

Ausstellung: 26.6. – 10.7.2020

Mi–Sa von 12–18h

 

ARCHIV

ARCHIV

Female Positions

Alex Krull, Rhea Standke, Melanie Tilkov, Yvonne Voermans-Eiserfey

Eröffnung: Samstag, 14. März, 19.30h

Laudatio: Yorca Schmidt-Junker

Ausstellung: 14.3. – 4.4.2020

 

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Female Positions

Im März feiert 30works eine Premiere: Mit Female Positions präsentieren wir eine Gruppenausstellung rein mit Künstlerinnen. Dabei liegt der Fokus auf Malerei, der sich Alex Krull, Rhea Standke, Melanie Tilkov und Yvonne Voermans-Eiserfey auf den ersten Blick sehr unterschiedlich verschreiben; bei tieferer Betrachtung jedoch überraschende Parallelen aufweisen. Denn jenseits ihrer individuellen Motivik und Materialität spüren sie verborgene Seinszustände auf, fördern hintergründige Wahrheiten zutage, die einmal mehr zeigen: Nichts ist, wie es zunächst scheint.

Da diffundieren Rosen, Papageientulpen und Magnolien in Rhea Standkes Gemälden zu ekstatischen, virtuos abstrahierten Farb- und Lichtlandschaften; womit die gebürtige Dresdenerin gleichsam einen gänzlich entmaterialisierten Bildkosmos erschafft. Alex Krull veranschaulicht uns in ihren hypnotischen Wasser- und Schwimmbadansichten die Vergänglichkeit und Nicht-Wiederholbarkeit des Moments – der sich aus einem hochästhetischen Kompendium aus Wellen, Spiegelungen und architektonischen Elementen speist. Die auratischen Frauenporträts von Melanie Tilkov wiederum vermögen es, den Raum zwischen physischer Präsenz und emotionaler Verortung nahezu greifbar zu machen. Und das wahre „Sein“ zu bannen. Dessen Fragilität auch Yvonne Voermans-Eiserfey beschäftigt: Zeigt sie doch in ihren so kraftvollen wie sensitiven Tierdarstellungen, die sich aus gegenständlichen wie abstrahierten Elementen zusammenfügen, wie erhaben, aber auch zerbrechlich Natur, Dasein und Identität sind.

Eröffnung: Samstag, 14. März, 19.30h

Laudatio: Yorca Schmidt-Junker

Ausstellung: 14.3. – 4.4.2020

©Thomas Baumgärtel

ARCHIV

Alte Meister sind doof!

Thomas Baumgärtel

Eröffnung: Sonntag, 26. Januar, 12h

Laudatio: Dr. Martin Stankowski

Ausstellung: 26.1. – 8.2.2020

Alte Meister sind doof!

Urban Art-Pionier, Aktionskünstler und „Bananisierer“ von Galerien und Museen weltweit: Thomas Baumgärtel hat neue Maßstäbe in der zeitgenössischen deutschen Kunst gesetzt. Grenzen existieren für ihn weder genrespezifisch, noch materiell, technisch oder stilistisch; exemplarisch dafür sind  seine „Übersprühungen alter Meister“, mit denen er 1989 debütierte. Und die nun im Rahmen der 30works-Ausstellung zur K1-Nacht in den Fokus rücken.

Indem er retrograde Landschaftsbilder, die er auf dem Flohmarkt oder in Trödelläden ersteht, in einem vermeintlich anarchischen Akt der Aneignung mit seinen Bananenmutationen versieht, transponiert er das Alte, Abgelegte, Aussortierte in aktuelle Kontexte und Diskurse. Und eröffnet mit dieser Fusionierung von Gestern & Heute, Landschaftsromantik & Zeitgeistreflektion sowie Ordnung & Chaos ganz neue Perspektiven und Kausalzusammenhänge. Mit seinen Umwandlungen alter Bilder zitiert Baumgärtel die Readymades von Duchamp und den Transparences-Zyklus Picabias – und inspirierte damit sogar Banksy. Der erwies dem Kölner 2001 mit seiner „Crude Oils“-Serie seine Referenz. Ein Grund mehr, den Übersprühungen nun eine eigene Ausstellung zu widmen.

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