03 GALERIE BIESENBACH
AKTUELL
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Unmittelbarkeit der Existenz
Markus Fräger
Ausstellung: 23.1. – 7.3.2026
Eröffnung: Freitag, 23. Januar 2026, 18 – 21h
K1 Galerien-Rundgang in Köln am 25. Januar 11 – 16h
Mi–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.
GALERIE BIESENBACH
Lindenstraße 34
50674 Köln
+49-174-490 96 35
+49-173-266 55 56
art@galerie-biesenbach.com
www.galerie-biesenbach.de
Unmittelbarkeit der Existenz
Ausgewählte Werke des Kölner Malers Markus Fräger (1959-2020)
Der Maler Markus Fräger verstarb infolge einer schweren und langwierigen Erkrankung in Köln am 17. August 2020. Seine Bilder waren dichte Kammerspiele und von der Liebe zu seiner Familie und seinen Freunden, zur Musik und zum Kino geprägt.
Markus Fräger wurde 1959 in Hamm, Westfalen geboren, und studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, sowie Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Münster. Zuletzt hatte er sein Atelier in einer ehemaligen Essigfabrik in Köln. Seine Bilder wurden unter anderem im Lehmbruck-Museum in Duisburg, der Kunsthalle Koblenz und zuletzt 2019 im Kunstverein Unna gezeigt.
Fräger malte überwiegend figurativ, seine dichten Szenen mit starken hell-dunkel-Kontrasten spielen oft in Innenräumen und erinnern sowohl an die Tradition der Genremalerei als auch an Film-Stills. Es liegt nahe, in der Komposition der Figuren eine Geschichte zu vermuten, die sich jedoch nie ganz erschließt. Zu Frägers Inspirationen gehörten sowohl barocke Interieurs als auch Filme der Coen-Brüder oder die aufgeladenen traumwandlerischen Bilder von David Lynch. Zur Vorbereitung seiner Bilder ließ er Schauspielerinnen und Schauspieler improvisierte Szenen entwickeln und kombinierte diese mit gefundenen Fotografien und Filmstills.
Die anachronistische Darstellung der verwendeten Zitate, die bewusst verschiedene Zeitebenen in die Handlung einbezieht, betont dabei das Thema Erinnerung als zentral in seinen Bildern. So entstehen intime Momente unbedingter Schönheit und zärtlicher Verletzlichkeit. Die aufkommende Erinnerung, der in seiner Vergänglichkeit festgehaltene Moment.
Eröffnung: Freitag, 23. Januar 2026, 18 – 21h
K1 Galerien Köln am 25. Januar 11 – 16h
Mi–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.



