09 GALERIE ANJA KNOESS

VORSCHAU

Fritz Bornstück: Turducken Principle, 2020, Öl auf Leinwand, 160 x 130 cm, Foto: Eric Tschernow

Fritz Bornstück: We Out Here (OASIS 8), 2019, Öl auf Leinwand, 250 x 210 cm, Foto: Eric Tschernow

Fritz Bornstück: It's not easy Being Blue, 2021, Glasierte Keramik, 70 x 35 x 35 cm, Foto: Eric Tschernow

VORSCHAU

PACIFICA

Fritz Bornstück

Ausstellung:  25.6. – 28.8.2021

Eröffnung: Freitag, 25.6., 11-23h, & Samstag, 26.6., 11-20h

Der Künstler ist anwesend.

Mi–Fr von 11–19h, Sa von 11–16h u.n.V.

 

PACIFICA

 

Fritz Bornstücks (*1982, Weilburg an der Lahn/DE) Gemälde sind menschenleer und dennoch zeugt alles von der Anwesenheit des Menschen, der gerade den Ort des Geschehens verlassen haben zu scheint. Es ist eine Akkumulation beseelter Dinge aus aller Welt, die in einer dystopisch-romantischen Gegend ein Eigenleben führen. Wie in einer Collage versammelt er die verschiedenen Motive und Objekte in seinen Bildräumen. Dieses Prinzip ist ein wiederkehrendes formales Mittel seiner Arbeit. Häufig bringt er Stücke übermalter Leinwand, Farbtubendeckel oder Fäden auf dem Bildträger auf. Mit der speziellen Farbigkeit der kraftvollen und tonigen Ölfarben unterstreicht Fritz Bornstück die rätselhafte Atmosphäre und verleiht seinen kritisch-humorvollen Bildgeschichten seine charakteristische Patina.

 

Ausstellung:  25.6. – 28.8.2021

Eröffnung: Freitag, 25.6., 11-23h, & Samstag, 26.6., 11-20h

Mi–Fr von 11–19h, Sa von 11–16h u.n.V.

 

GALERIE ANJA KNOESS
Große Brinkgasse 17–19
50672 Köln


+49-221-270 67 37
galerieanjaknoess@gmx.de
www.galerieanjaknoess.de

AKTUELL

links: ROGER WARDIN, CDF FELSEN III (CYAN), 2020, Mischtechnik auf Leinwand, 170 x 130 cm rechts: JESSICA BACKHAUS, CHERRIES, aus der Serie: Far away but close, 2018, Fine-Art Pigment Print, 75 x 50 cm

JESSICA BACKHAUS, SOME TRACES, 2014, aus der Serie: Far away but close, Fine-Art Pigment Print, 70 x 105 cm

ROGER WARDIN, TETSCHENER ALTAR, 2019, Mischtechnik auf Leinwand, 170 x 140 cm

ARCHIV

Ausstellungsansicht

AKTUELL

Who's afraid of orange, pink and blue?

Jessica Backhaus + Roger Wardin

Ausstellung:  7.5. – 12.6.2021

Preview und Filmpremiere: 7. Mai, 11–19h
Idee und Making-Of  BLENDING WORLDS
die Galerie, beide Kunstschaffenden, in sehr persönlichen Porträts 
in ihren Ateliers, in Berlin - zwischen Zuhause, Foto-Studio und Studio 

Eröffnung: 8. Mai 11–16h

Jessica Backhaus und Roger Wardin sind anwesend.

Mi–Fr von 11–19h, Sa von 11–16h u.n.V.

Who's afraid of orange, pink and blue?

In der Ausstellung BLENDING WORLDS verschmelzen die Welten der Fotografie und Malerei miteinander. Der straight Photography von JESSICA BACKHAUS mit ihren malerisch poetischen Motiven, stellen wir die, auch unter Verwendung von Fotografien und chemischer Prozesse entstehenden, Gemälde von ROGER WARDIN gegenüber. Fotografie und Malerei greifen ineinander, beziehen sich aufeinander und die Abgrenzung der Genres erscheint obsolet.

Die Fotografien von JESSICA BACKHAUS sind in ihrer Wirkung höchst malerisch. Der sensible Umgang mit dem vorhandenen, natürlichen Licht und der Farbigkeit ihrer Motive ist charakteristisch für das Werk der international renommierten Fotografin. Durch ihr intuitives Gespür für den Augenblick und die Professionalität ihres fotografischen Blicks, werden ihre leisen Stillleben, ganz ohne digitale Nachbearbeitung, zu poetischen Metaphern des Alltags.  Die gezeigten Arbeiten sind alle in einem Zeitraum von 7 Jahren zwischen 2013-2020 in verschiedenen Regionen Chiles entstanden, dessen "lebendiges und kontraststarkes Licht" sie zu dieser Serie inspirierte. Dabei sind sie kein Projekt über Chile, sondern vielmehr eine Annäherung, oder wie Jessica Backhaus selbst sagt: „Ein Hauch von Chile“.

In den, in der Ausstellung gezeigten Gemälden von ROGER WARDIN beschäftigt er sich u.a. mit der romantischen Malerei, etwa eines Caspar David Friedrich. Er reduziert die bekannten Motive auf ihren ikonographischen Kern und setzt sie in einen abstrakten Farb-Bildraum, der vor allem durch vom Zufall gesteuerten Prozessen, über das Experimentieren mit Farbverläufen und chemischen Reaktionen entstanden ist. Und ROGER WARDIN betont: "Dabei werden diese zuerst hergestellten Giessungen und Rakelungen zunehmend zu autonomen Bildsetzungen, die sich selbst genügen und in ihrer Abstraktion sehr starken Fokus auf eine ästhetische Assoziationsfläche setzen." Die atmosphärische aufgeladenen Arbeiten von ROGER WARDIN sind intellektuelle und malerisch pointierte Abstraktionen. Sie sind Reflexionen der Mittel und Möglichkeiten von Malerei und medialen Ausdrucksformen heute.
 

Ausstellung:  7.5. – 12.6.2021
Mi–Fr von 11–19h, Sa von 11–16h u.n.V.
 

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ARCHIV

Über weiten Himmel

REBECCA RAUE | KLAUS LOMNITZER | PEER BOEHM | KINKI TEXAS | KOEN VERMEULE | WERNER POKORNY | GUO CHANGLIANG | DANIEL SIGLOCH | CRISTINA OHLMERJens Hausmann

Ausstellung: 19.2.2021 – 17.3.2021

Mi–Fr von 11–19h, Sa von 11–16h u.n.V.

 

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ARCHIV

Jens Hausmann: MODERN HOUSE Nr.35, 2020, Öl auf Leinwand, 145 x 280 cm

Jens Hausmann: HAUS AM PARK, 2020, Öl auf Leinwand, 130x160cm

 

ARCHIV

DISTANCE

Jens Hausmann

Ausstellung: 7.12.2020 – 31.1.2021

Mi–Fr von 11–19h, Sa von 11–16h u.n.V.

 

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DISTANCE

Das Wort (SOCIAL) DISTANCE hat im Jahr 2020 eine völlig neue Bedeutung bekommen. Seit Monaten prägt der Abstand zueinander das Leben eines jeden Einzelnen.  Und DISTANCE ist auch in den Arbeiten von Jens Hausmann spürbar.
 
Der an der Akademie in Dresden studierte Jens Hausmann übersteigert und hyperstilisiert architektonische Realitäten der Gegenwart. Vornehmlich setzt er jene Bauten ins Szene, die als International Style, in der Nachfolge des Bauhaus Dresden, weltweite Präsenz erlangt haben.