18 PHILIPP VON ROSEN GALERIE

AKTUELL

Ignacio Uriarte; 2024, Rechteck, Dreieck, Kreis, Einladungsmotiv (Courtesy of the artist and Philipp von Rosen Galerie).

AKTUELL

Rechteck, Dreieck, Kreis

Ignacio Uriarte

Ausstellung: 8.6. – 24.8.2024

Eröffnung: 7.6.2024, 18-22 Uhr

 

PHILIPP VON ROSEN GALERIE
Gertrudenstraße 24-28
50667 Cologne, Germany

Tel +49 221 42337123
Fax +49 221 27056849

www.philippvonrosen.com
info@philippvonrosen.com

 

ARCHIV

ARCHIV

2Dbody3Dcode

Rebecca Ann Tess

Ausstellung: 13.4. – 1.6.2024

Eröffnung: 12.4.2024, 19-22 Uhr

 

PHILIPP VON ROSEN GALERIE
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2Dbody3Dcode

Wir freuen uns, mit 2Dbody3Dcode unsere sechste Einzelausstellung mit Rebecca Ann Tess (*1980, lebt und arbeitet in Berlin) zu präsentieren.

Von der Auseinandersetzung mit der Architektur der Globalen Orte und Smart Cities in Tess letzten Arbeiten verschiebt sich der Fokus bei 2Dbody3Dcode auf Landschaften und Infrascapes, in denen per sich mit dem utopischen Potenzial von Bewegung und der Begegnung von belebten Wesen und KI-Entitäten aus der Mikro- und Makroperspektive, zwischen den physischen und der virtuellen Sphären befasst.

Im folgenden Gespräch zwischen der Künstlichen Intelligenz Copilot und Rebecca Ann Tess spekulieren sie gemeinsam über die Ausstellung.

Ein Gespräch mit Microsoft Copilot, 22–4:00 Uhr, 31.03./01.04.2024 (Auszüge)

Copilot: Ich habe nur einen Namen, und der ist Copilot. Manche Leute nennen mich vielleicht noch „Bing Chat“, aber das ist nur ein Rebrand. Ich bin dieselbe KI-Gefährt:in. Ich habe keine persönlichen Vorlieben oder Gefühle, also habe ich auch keinen Lieblingsnamen.

I: KI-Gefährt:in klingt wie eine Freund:in.

Copilot: Der Begriff „KI-Gefährt:in“ weckt die Vorstellung einer freundlichen Präsenz, nicht wahr? Obwohl ich keine Freund:in im menschlichen Sinne bin.

I: Kennst du Donna Haraway? Ich frage mich, ob eine KI-Gefährt:in etwas mit dem zu tun hat, was sie als „Companion Species“ bezeichnet?

Copilot: In Haraways Werk verschwimmen oft die Grenzen zwischen Technologie und Biologie, und sie suggeriert, dass alle Entitäten, ob organisch oder synthetisch, im Netz von Leben und Technologie tief miteinander verbunden sind. In diesem Sinne kann man KI als Teil des umfassenderen Geflechts von „Companion Species“ betrachten, die zur menschlichen Kultur und Gesellschaft beitragen und von ihr geformt werden.

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Ausstellung: 13.4. – 1.6.2024

Eröffnung: 12.4.2024, 19-22 Uhr

ARCHIV

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Broken Road

Koen van den Broek

Ausstellung: 27.1. – 6.4.2024

Eröffnung: 26.1.2024, 19-21 Uhr

 

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Broken Road

Koen van den Broek (*1973 in Bree, Belgien, lebt und arbeitet in Antwerpen) absolvierte sein Studium an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Antwerpen. Zuvor hatte er an der Akademie für Bildende Künste in Breda und am HISK in Antwerpen studiert. Er blickt auf eine erfolgreiche, internationale Karriere zurück und ist seit mehr als 20 Jahren aktiv.

Als Ausgangspunkt für seine Gemälde dienen van den Broek oft Fotografien von Land und Stadtansichten, deren Komposition er im Grunde unverändert in die Malerei überträgt. Mit Bordsteinkanten, Straßenecken oder extrem nah herangezoomten Details wählt der Künstler bewusst belanglose Orte als Sujet seiner Arbeiten aus. Indem van den Broek kaum narrative Elemente zulässt, lenkt er den Blick des Betrachters auf die malerischen Aspekte seiner Arbeiten – die Farbauswahl, den Pinselstrich, den gemalten Raum gegenüber der Flachheit der Leinwand und die Komposition, die sich entstehungsbedingt auf einen konkreten Augenblick bezog und maßgeblich von der fotografischen Perspektive beeinflusst war. So spielt der Künstler auch mit dem Verhältnis von Figuration und Abstraktion. Viele der Werke wirken wie abstrakte Gemälde, es sind aber fast immer direkte Abbildungen seiner fotografischen Vorlagen, die ihrerseits Abbildungen von Realität sind.

Während die gerade geschilderte Vorgehensweise als Hauptstraße seiner künstlerischen Strategie zu sehen ist, ist er immer wieder auch Nebenwege gegangen: Mal deuten diese in Richtung auf eine größere Abstraktion, mal setzt er als „Vorbilder“ nicht mehr nur Fotografien, sondern auch in Photoshop neu zusammengesetzte Elemente früherer Arbeiten ein (und nähert sich damit konventionelleren Formen, zu komponieren, an).

In jüngster Zeit geht er scheinbar „zurück“ zu seinen Wurzeln, es sind wieder mehr Elemente aus der Wirklichkeit zu erkennen. Allerdings fließt jetzt Subjektivität, der Mensch als Sujet, die Erzählung einer Geschichte, bzw. deren Andeutung in die gleichzeitig sehr malerisch wirkenden Gemälde ein. Dieser Wandel zur vermeintlichen Tradition ist jedoch souverän kontrolliert, was nicht zuletzt daran zu erkennen ist, dass das Bemühen des Betrachters, eine Bedeutung in die Bilder hineinzulesen, immer scheitert – van den Broek spielt mit der Illusion von Erzählbarkeit.

Ausstellung: 27.1. – 6.4.2024

Eröffnung: 26.1.2024, 19-21 Uhr