14 PRISKA PASQUER

AKTUELL

Pieter Hugo:  Alan, Paris, 2019, from the series Solus Vol. 1, pigment print, 53x42 cm, ©Pieter Hugo, courtesy PRISKA PASQUER, Cologne
 

AKTUELL

Solus Vol. 1

Pieter Hugo

Ausstellung: 3. September 2021 – 30. Oktober 2021
Eröffnung: Freitag, 3. September 2021, von 11 bis 22 Uhr
 
Eröffnung"DC Open":
3. September 2021, 11 - 22 Uhr
4. September 2021, 11 - 20 Uhr
5. September 2021, 11 - 18 Uhr

 

Di–Fr von 11–18h / Sa von 11–16h u.n.V.

PRISKA PASQUER
Konrad-Adenauer-Ufer 83
50668 Köln

+49-221-952 63 13
info@priskapasquer.de
www.priskapasquer.art

Solus Vol. 1 

“My work is about the notion of being an outsider: I feel I inhabit this space myself and I embrace this awareness as a way to engage with the people I photograph. I almost always work by announcing myself at the outset; I look, and I am equally looked at. When making a portrait there is a brief moment in which cynicism disappears. There is beauty in being held in the gaze of another.” (Pieter Hugo)

Das spezielle Augenmerk von Pieter Hugos neuester Portraitserie SOLUS VOL. 1 liegt auf Jugendlichen, die er über die Zusammenarbeit mit der New Yorker Modelagentur Midland kennengelernt hat. In der Agentur fielen Pieter Hugo die ungeschönten Casting-Fotos junger Fashion Models ins Auge. Sie beeindruckten ihn mit ihrer Authentizität. Die Agentur Midland arbeitet zudem in einer besonderen Nische, denn sie ist innerhalb der perfektionistischen Modeindustrie auf Modelle von der Straße spezialisiert, die den gängigen Schönheitsnormen nicht entsprechen. Ausgerechnet inmitten der Modewelt, wo natürliche Abweichungen vom Idealmaß normalerweise chancenlos sind, etabliert sich eine Agentur, die dem Mainstream trotzt. Pieter Hugo fotografierte die Street Cast Models in London, Paris, New York, Kapstadt und Johannesburg. Die Bildnisse betonen das Einzigartige und Eigenwillige. Schönheitsideale oder eindeutige Gender-Kategorien haben hier keine Relevanz.

Eine große Intimität entfalten die Portraits, indem sie keine künstliche Makellosigkeit vorspiegeln. Alle ‘Unregelmäßigkeiten‘, die normalerweise überschminkt oder retuschiert werden würden, bleiben hier sichtbar und stellen sich dem unrealistischen Menschenbild der gängigen Medien entgegen. Erst in einer Zeit globaler Krisen beginnen die Menschen zu ahnen, dass sie ihren natürlichen Lebensraum und ihre eigene Natur nicht unrealistischen, unerreichbaren Standards unterordnen können.

Meist in Schulterportraits zeigen die Jugendlichen ihre Physis mit Selbstvertrauen und gestalten ihre äußere Erscheinung nach eigenen Kriterien durch Frisuren, Tattoos und Schmuck. Einige der Protagonisten entschlossen sich, alle Kleider abzulegen und so die ‘Verletzlichkeit und Fragilität‘ der Situation zu steigern. Auf diese Weise entstanden auch bemerkenswerte ganzfigurige Akte.

Die Ausstellung PIETER HUGO - SOLUS VOL. 1 ist die fünfte Einzelausstellung mit Werken von Pieter Hugo bei PRISKA PASQUER. Sie zeigt ausgewählte Werke aus seiner gleichnamigen Portraitserie, die zwischen 2019 und 2021 entstand. Die Serie wurde erstmals im Rahmen des internationalen Fotofestivals "Les Rencontres d’Arles" 2021 prä­sentiert.

Anlässlich des DC Open Wochenendes vom 3. bis 5. September 2021 beginnt mit dieser Ausstellung die neue Ausstellungsreihe ONE TO ONE 2 in der PRISKA PASQUER GALLERY in Köln.

Parallel ist in der PRISKA PASQUER VIRTUAL GALLERY die Ausstellung PIETER HUGO - SOLUS VOL. 1 mit einer erweiterten Werkauswahl zu entdecken.

Ausstellung: 3.9 – 30.10.2021

Eröffnung"DC Open":
3. September 2021, 11 - 22 Uhr
4. September 2021, 11 - 20 Uhr
5. September 2021, 11 - 18 Uhr
 

Di–Fr von 11–18h / Sa von 11–16h u.n.V.

PRISKA PASQUER
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Ausstellungsansicht

Show me your Sheroes

Zohar Fraiman

kuratiert von Glora Aino Grzywatz

Ausstellung: 23.7. – 28.8.2021

Di–Fr von 11–18h / Sa von 11–16h u.n.V.

neue Adresse PRISKA PASQUER seit September 2020:
PRISKA PASQUER
c/o Neuland
Konrad-Adenauer-Ufer 83
50668 Köln

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Show me your Sheroes

Über die Künstlerin Zohar Fraiman und die Kuratorin Gloria Aino Grzywatz

Die Künstlerin Zohar Fraiman und die Kuratorin Gloria Aino Grzywatz verbindet die gemeinsame Suche nach komplementären Systemen des Begriffs Weiblickeit und die Erforschung des Status Frau sein. Rasch stellten sie nach ihrem ersten Kennenlernen fest, dass sie weitaus mehr gemein haben als die Teilhabe am internationalen Netzwerk für Frauen, die in Kunst und Kultur tätig sind, dem SALOON Berlin, welches den Ausgangspunkt ihrer Zusammenarbeit bildet. In ihren Arbeiten erzeugt Zohar Fraiman gezielt Kontraste und Gegensätze mittels dessen sie gesellschaftliche Erwartungen und Vorstellungen von scheinbaren Idealen aufzeigt, die gerade im Social Web an Formen weiblicher Identität gestellt werden. Ebene jene Widersprüche sind es, denen auch Gloria Aino Grzywatz folgt, um gängige Stereotypen von Gender aufzubrechen, um diese für offene Diskussionen und diversorientierte Sichtweisen zu öffnen.

Ausstellung: 23.7. – 28.8.2021

Di–Fr von 11–18h / Sa von 11–16h u.n.V.

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Charlie Stein: Awakening Health (Grace & Grace), 2020, oil on canvas, 40x30 cm, courtesy PRISKA PASQUER, Cologne

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Portrait of a Future
curated by Peggy Schoenegge

Charlie Stein

Grand Opening:  Samstag 26.6.2021 12.00 – 20.00 Uhr

Ausstellung: 26.6. – 31.7.2021

Di–Fr von 11–18h / Sa von 11–16h u.n.V.

neue Adresse PRISKA PASQUER ab September 2020:
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Portrait of a Future

Die Malereien und Zeichnungen von Charlie Stein zeigen weibliche Roboter, die den Menschen auf den ersten Blick sehr ähnlich sehen und doch unnatürlich wirken. Die Künstlerin vermenschlicht die ursprünglich maschinelle Gestalt, indem sie einzelne Teile aus verschiedenen Selfies ihres Instagram-Feeds zu einem neuen Bild zusammensetzt. Die Porträts folgen der typischen Darstellung inszenierter Selbstbilder im Internet. Ihre unnatürlich großen Augen entsprechen der Veränderung, die Gesichtsfilter auf sozialen Medien propagieren. Die Künstlerin befasst sich mit der Bedeutung von Robotern und der Darstellung von Weiblichkeit im digitalen Zeitalter. In Hinblick auf die zunehmende Bedeutung von Robotertechnologien in unserem Alltag stellen sich Fragen zu ihrer gesellschaftlichen Funktion. Roboter sind menschliche Produkte und deshalb auch von unseren Normen und Werten geprägt. Charlie Stein beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit den unterschiedlichen Wahrnehmungen kultureller Identität im Kontext einer hoch digitalisierten, visuell übersättigten Welt. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit zeitgenössischen kulturell-informierten Ästhetiken und eröffnet die Möglichkeit zur Reflektion.  

Grand Opening:  Samstag 26.6.2021 12.00 – 20.00 Uhr

Ausstellung: 26.6. – 31.7.2021

Di–Fr von 11–18h / Sa von 11–16h u.n.V.

 

 

 

 

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Ornella Fieres: Postcards to M_GAN17, 2021, C-Print, wooden frame, museum glass, 100 x 100 cm, courtesy PRISKA PASQUER, Cologne
 

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Light Shines through the Curtains of Time
curated by Tina Sauerlaender

Ornella Fieres

Ausstellung: 27.3. – 25.6.2021

Finissage: Freitag 25. Juni 2021, 18-23h

Di–Fr von 11–18h / Sa von 11–16h u.n.V.

 

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Light Shines through the Curtains of Time
curated by Tina Sauerlaender

In den Arbeiten der Künstlerin Ornella Fieres treffen analoge Fundstücke aus vergangenen Zeiten auf neue Technologien. Sie verwendet Fotografien aus persönlichen Nachlässen oder Archivmaterial der Wissenschaft. Es geht ihr darum, "vergangene Momente ins Jetzt zu übertragen und die unsichtbaren Prozesse des Digitalen sichtbar zu machen". Ihre Arbeiten zeigen die Welt von gestern, gesehen durch die Augen der Algorithmen von heute. Die Grundlage für Ornella Fieres‘ Serie "Postcards to M / GAN" (2021) bilden Blumenpostkarten aus den 1960er und 1970er Jahren. Eine selbstlernende künstliche Intelligenz, ein sogenanntes GAN (Generative Adversarial Network), hat die Motive studiert und kreiert nun eigene Bilder auf Basis des Gelernten. Für die Serie "Inverse Fourier" (2021) eignet sich Ornella Fieres Bildmaterialien verschiedener Nachlässe an. Mithilfe der Fourier-Transformation, einem Algorithmus zur Bildkomprimierung, verändert die Künstlerin ihren visuellen Input. Sie greift in die Berechnung ein, so dass dieses den gewünschten Output nur noch fehlerhaft wiedergeben kann. Indem die Künstlerin die Störung im System visualisiert, gewährt sie Einblick in die "Denkweise" des Algorithmus. Ornella Fieres‘ Arbeiten beschreiben sowohl die menschliche als auch die computergenerierte Wahrnehmung. Sie rufen ins Gedächtnis, dass künstliche Intelligenzen von Menschen fabrizierte Erzeugnisse sind, die deshalb vor allem eines reflektieren, nämlich das Menschliche. 

Ausstellung: 27.3. – 25.6.2021

Finissage: Freitag 25. Juni 2021, 18-23h

Di–Fr von 11–18h / Sa von 11–16h u.n.V.

neue Adresse PRISKA PASQUER ab September 2020:

PRISKA PASQUER
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50668 Köln